Paris ist bekannt für seine großen Museen und boulevardtauglichen Postkartenmotive - doch die schönsten Aha-Momente warten oft hinter ganz unscheinbaren Türen. Dieser Guide führt dich in eine überraschend andere Seite der Stadt: Hier wird deine Wahrnehmung auf den Kopf gestellt, in der Luft liegt der Duft süßer Handwerksgeschichte, und Kunst begegnet dir ganz nah statt monumental. Freu dich auf Erlebnisse zum Anfassen, Staunen und Mitmachen - erzählenswert, verspielt und bequem im Zentrum von Paris erreichbar.
„Schräges Paris: Ungewöhnliche und überraschende Orte“ richtet sich an Entdecker, die die Klassiker schon kennen (oder einfach mal eine Pause davon wollen) - genauso an Familien, Genussmenschen und alle, die Museen lieben, bei denen man nicht nur schaut, sondern mitmacht. Du wechselst von mutigen, interaktiven Welten, die deine Sinne herausfordern, zu intimen Räumen, die das private Universum eines außergewöhnlichen Künstlers öffnen - dazu ein Hauch Belle-Époque-Show und als süßer roter Faden Pariser Kunsthandwerk.
Zusammen ergeben diese Stopps eine kompakte Route, die sofort gute Laune macht: leicht genug, um dich nicht zu ermüden, abwechslungsreich genug, um sich wie mehrere kleine Ausflüge an einem Tag anzufühlen - und dabei unverkennbar pariserisch in der Mischung aus Eleganz und Eigenwilligkeit. Ein stimmiger Mix aus Sinnesfreude, cleveren visuellen Effekten und kulturhistorischen Blicken hinter die Kulissen - ideal, um aus einem normalen Sightseeing-Tag ein Erlebnis zu machen, über das man danach wirklich spricht.
Highlights

Begleiten Sie Kakao auf seiner Reise von uralten Ritualen bis in Pariser Meisterwerkstätten - zwischen historischen Formen, Vintage-Objekten und süß duftenden Erinnerungsstücken. Dazu gibt’s Live-Vorführungen und Kostproben: ein Pflichtstopp für alle Schokofans.

Tauchen Sie ein in ein Labyrinth aus verblüffenden Illusionsräumen: Wände kippen, Körper wirken plötzlich winzig, und die Perspektive spielt Ihnen Streiche - ein mitreißender Mitmach-Ort für neugierige Köpfe und außergewöhnliche Fotos.

Flanieren Sie durch vergoldete Belle-Époque-Salons voller erstaunlich lebensechter Stars und betreten Sie anschließend das funkelnde Palais des Mirages - eines der ältesten Wachsfigurenmuseen Europas und bis heute ein echtes Spektakel.

Steigen Sie die dramatische Wendeltreppe hinauf in Moreaus einstiges Wohnatelier, wo mythendurchtränkte Meisterwerke und Tausende Zeichnungen die Wände füllen - ein überraschend intimer Einblick in das symbolistische Paris.

Begleiten Sie Kakao auf seiner Reise von uralten Ritualen bis in Pariser Meisterwerkstätten - zwischen historischen Formen, Vintage-Objekten und süß duftenden Erinnerungsstücken. Dazu gibt’s Live-Vorführungen und Kostproben: ein Pflichtstopp für alle Schokofans.

Tauchen Sie ein in ein Labyrinth aus verblüffenden Illusionsräumen: Wände kippen, Körper wirken plötzlich winzig, und die Perspektive spielt Ihnen Streiche - ein mitreißender Mitmach-Ort für neugierige Köpfe und außergewöhnliche Fotos.

Flanieren Sie durch vergoldete Belle-Époque-Salons voller erstaunlich lebensechter Stars und betreten Sie anschließend das funkelnde Palais des Mirages - eines der ältesten Wachsfigurenmuseen Europas und bis heute ein echtes Spektakel.

Steigen Sie die dramatische Wendeltreppe hinauf in Moreaus einstiges Wohnatelier, wo mythendurchtränkte Meisterwerke und Tausende Zeichnungen die Wände füllen - ein überraschend intimer Einblick in das symbolistische Paris.
Empfohlene Reihenfolge

Musée Gustave Moreau, Paris
Beginnen Sie den Tag im ruhigen, persönlichen Museum, um die Kunst und die eindrucksvollen Treppengalerien in aller Ruhe zu genießen, bevor sich zur Mittagszeit in der Umgebung die Besucherströme verdichten.

Paradox Museum Paris
Nur ein kurzer Abstecher nach Süden: Die interaktiven Illusionsräume machen am meisten Spaß, wenn man noch voller Energie ist - und bevor am Nachmittag die Familienandrang kommt.

Musée Grévin (Wachsfigurenkabinett)
Ganz in der Nähe und später oft deutlich voller: Zur Mittagszeit erwischen Sie die Belle-Époque-Salons und Shows meist mit kürzeren Wartezeiten.

Schokoladenmuseum (Musée du Chocolat)
Zum Abschluss etwas Leichtes und Genussvolles: Ein entspannter Spaziergang nach Osten - am späten Nachmittag ideal für Vorführungen und köstliche Schokoladenproben.
Plane deine Route
Sehenswürdigkeiten auswählen
Verkehrsmittel
Fortbewegung vor Ort
Gehen Sie in Richtung Südwesten nach Pigalle. Orientieren Sie sich am Boulevard de Clichy und schlagen Sie dann den Weg quer rüber ein - das Museum liegt in der Nähe der Grands Boulevards.
Gehen Sie ostwärts zum Boulevard Montmartre. Das Grévin liegt direkt in einer Seitenpassage am Boulevard - halten Sie Ausschau nach der theaterähnlichen Fassade und der Beschilderung am Eingang.
Ab Métro Grands Boulevards nehmen Sie die Linie 8 Richtung Créteil für eine Station bis Strasbourg - Saint-Denis. Von dort sind es nur ein paar Minuten zu Fuß Richtung Boulevard de Bonne-Nouvelle - dort wartet das Schokoladenmuseum.
Beste Reisezeit

Gourmet-Schokoladenmuseum
Beste Zeit: Unter der Woche am späten Vormittag (ca. 10:00 - 11:30) oder in den letzten 60 - 90 Minuten vor Schließung
Meiden: Am Wochenende am frühen Nachmittag (ca. 13:00 - 16:00), wenn Familien nach dem Mittagessen ankommen und sowohl die Kassenbereiche als auch die Vorführstationen schnell überfüllt sind
Kurz nach der Öffnung oder kurz vor Schluss ist es meist deutlich entspannter: weniger Wartezeit am Eingang und bei den Verkostungen - und rund um Vorführungen und Ausstellungen hat man spürbar mehr Platz.

Paradox Museum Paris
Beste Zeit: Unter der Woche direkt zur Öffnung (erstes Zeitfenster) oder werktags nach 18:00
Meiden: Samstag/Sonntag von 14:00 - 17:00, wenn die Zeitfenster am stärksten nachgefragt sind und man bei beliebten Illusionsräumen oft warten muss, bis sie fürs Fotografieren wieder frei sind
Am meisten Spaß macht das Erlebnis, wenn die Räume nicht zu voll sind: Dann gelingen die Fotos schneller, und man kommt ohne Staus an den bekanntesten Installationen vorbei.

Musée Grévin (Wachsfigurenkabinett)
Beste Zeit: Unter der Woche zur Öffnung (erste 1 - 2 Stunden) oder am späten Nachmittag etwa 60 - 90 Minuten vor Schließung
Meiden: An Wochentagen in den Schulferien sowie am Wochenende vom späten Vormittag bis in den Nachmittag (ca. 11:00 - 16:00), wenn Gruppen und Familien die Fotopunkte verstopfen und alles zäh vorangeht
Frühe oder späte Besuche sorgen für deutlich weniger Gedränge in den schmalen Salons - und bei den beliebtesten Figuren sowie im Palais des Mirages kommt man ohne ständiges Stop-and-go voran.

Musée Gustave Moreau (Paris)
Beste Zeit: Unter der Woche am frühen Nachmittag (ca. 14:00 - 16:00), wenn die oberen Galerien meist entspannter sind und zugleich am hellsten wirken
Meiden: Am Wochenende am späten Vormittag (ca. 11:00 - 13:00), wenn die kleinen, intimen Räume und die Wendeltreppe schnell zum Nadelöhr werden und man sich vor den wichtigsten Bildern gehetzt fühlt
Am ruhigeren Nachmittag kann man die detailreichen Gemälde in aller Ruhe auf sich wirken lassen und sich durch den verwinkelten Grundriss bewegen, ohne dauernd Ausweichverkehr.

Gourmet-Schokoladenmuseum
Beste Zeit: Unter der Woche am späten Vormittag (ca. 10:00 - 11:30) oder in den letzten 60 - 90 Minuten vor Schließung
Meiden: Am Wochenende am frühen Nachmittag (ca. 13:00 - 16:00), wenn Familien nach dem Mittagessen ankommen und sowohl die Kassenbereiche als auch die Vorführstationen schnell überfüllt sind
Kurz nach der Öffnung oder kurz vor Schluss ist es meist deutlich entspannter: weniger Wartezeit am Eingang und bei den Verkostungen - und rund um Vorführungen und Ausstellungen hat man spürbar mehr Platz.

Paradox Museum Paris
Beste Zeit: Unter der Woche direkt zur Öffnung (erstes Zeitfenster) oder werktags nach 18:00
Meiden: Samstag/Sonntag von 14:00 - 17:00, wenn die Zeitfenster am stärksten nachgefragt sind und man bei beliebten Illusionsräumen oft warten muss, bis sie fürs Fotografieren wieder frei sind
Am meisten Spaß macht das Erlebnis, wenn die Räume nicht zu voll sind: Dann gelingen die Fotos schneller, und man kommt ohne Staus an den bekanntesten Installationen vorbei.

Musée Grévin (Wachsfigurenkabinett)
Beste Zeit: Unter der Woche zur Öffnung (erste 1 - 2 Stunden) oder am späten Nachmittag etwa 60 - 90 Minuten vor Schließung
Meiden: An Wochentagen in den Schulferien sowie am Wochenende vom späten Vormittag bis in den Nachmittag (ca. 11:00 - 16:00), wenn Gruppen und Familien die Fotopunkte verstopfen und alles zäh vorangeht
Frühe oder späte Besuche sorgen für deutlich weniger Gedränge in den schmalen Salons - und bei den beliebtesten Figuren sowie im Palais des Mirages kommt man ohne ständiges Stop-and-go voran.

Musée Gustave Moreau (Paris)
Beste Zeit: Unter der Woche am frühen Nachmittag (ca. 14:00 - 16:00), wenn die oberen Galerien meist entspannter sind und zugleich am hellsten wirken
Meiden: Am Wochenende am späten Vormittag (ca. 11:00 - 13:00), wenn die kleinen, intimen Räume und die Wendeltreppe schnell zum Nadelöhr werden und man sich vor den wichtigsten Bildern gehetzt fühlt
Am ruhigeren Nachmittag kann man die detailreichen Gemälde in aller Ruhe auf sich wirken lassen und sich durch den verwinkelten Grundriss bewegen, ohne dauernd Ausweichverkehr.
Kostenaufstellung
| Attraction | Entry Fee | Booking | Saving Tip |
|---|---|---|---|
€14 | — | Am besten vorab online buchen und nach Angeboten mit Zeitfenster suchen - die sind oft günstiger als das reguläre Erwachsenen-Ticket an der Kasse. | |
€27 | Reservierung erforderlich | Tickets online für ruhigere Zeitfenster sichern (werktags am Vormittag oder frühen Nachmittag) - wenn verfügbar, gibt es dort häufig günstigere Preiskategorien. | |
€27.50 | — | Am besten rechtzeitig online kaufen: Web-Tickets sind oft günstiger als der Preis vor Ort - besonders unter der Woche. | |
€8 | — | Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt (sofern zutreffend) kostenlos - am besten früh kommen, da die Kapazität begrenzt sein kann. | |
Voraussichtliche Gesamtsumme | €76.50 |
Wo du essen kannst
Praktische Tipps
Zeitfenster am besten vorab online buchen und etwa 10 Minuten früher da sein - manche Slots sind schnell voll, und wer zu spät kommt, wird oft auf einen späteren Termin umgebucht.
Für angenehm ruhige Säle gleich zur Öffnung oder in den letzten 90 Minuten kommen - dann sind meist weniger Schulklassen unterwegs, besonders mittwochs und an Regentagen.
Lieber Navigo/Metro statt Taxi: Die Ziele liegen gut angebunden an den Linien 8/9/3, und zu Fuß kommt man entspannt zwischen den Stationen weiter - ohne den Stau rund um die Grands Boulevards.
Eine leichte Schicht einpacken: In den Galerien ist es oft warm, aber in Warteschlangen und Treppenhäusern kann es zugig werden. Bequeme Schuhe sind Gold wert - alte Böden sind mit glatten Sohlen tückisch.
Für bessere Fotos: Handy auf 0,5x/Ultraweit stellen, Belichtung fixieren und vor dem Fotografieren kurz beim Team nach den „besten Blickwinkeln“ bzw. Markierungen fragen.
Besser in der Umgebung essen als vor Ort: In einer Brasserie zu Randzeiten (z. B. 12:00 oder 14:00) reservieren - so umgeht ihr Touristenmenüs und lange Wartezeiten.
Was du auslassen kannst
Meist sind sie teuer, industriell produziert und längst nicht so besonders wie das, was du gleich um die Ecke bei einem echten Chocolatier bekommst.
Stattdessen: Spazier zu À la Mère de Famille (9.) für richtig gute Schokolade und Karamellbonbons - oder gönn dir ein paar Macarons von Pierre Hermé, wenn du einen Pariser Klassiker in Top-Qualität willst.
An den meisten Tagen läuft die Schlange zügig, und die bezahlten Fotopakete sind überteuert - Bilder, die du selbst in 10 Sekunden schöner hinbekommst.
Stattdessen: Komm unter der Woche zur Öffnung und nutz einfach dein Handy. Wenn du ein wirklich fotogenes Erlebnis suchst, buch lieber abends das Atelier des Lumières mit seinen immersiven Projektionen.
Das Sortiment ist austauschbar, stark aufgeschlagen - und in einer Woche schon vergessen.
Stattdessen: Investier das Geld lieber in etwas, das du wirklich behältst: einen kleinen Kunstdruck aus einem guten Museumsshop (Musée d’Orsay oder Petit Palais) oder ein Vintage-Poster aus einer Buchhandlung rund um die Passage Jouffroy.
Viele dieser Touren hetzen an den Highlights vorbei, füllen die Zeit mit Klischee-Fotostopps und gehen dabei kaum auf Moreaus Werk ein.
Stattdessen: Mach das Museum auf eigene Faust (es ist überschaubar) und kombiniere es anschließend mit dem Musée de la Vie Romantique oder einem selbst geführten Bummel durch die Nouvelle Athènes - so wird daraus ein stimmiger kunsthistorischer Nachmittag.
Meist sind sie teuer, industriell produziert und längst nicht so besonders wie das, was du gleich um die Ecke bei einem echten Chocolatier bekommst.
Stattdessen: Spazier zu À la Mère de Famille (9.) für richtig gute Schokolade und Karamellbonbons - oder gönn dir ein paar Macarons von Pierre Hermé, wenn du einen Pariser Klassiker in Top-Qualität willst.
An den meisten Tagen läuft die Schlange zügig, und die bezahlten Fotopakete sind überteuert - Bilder, die du selbst in 10 Sekunden schöner hinbekommst.
Stattdessen: Komm unter der Woche zur Öffnung und nutz einfach dein Handy. Wenn du ein wirklich fotogenes Erlebnis suchst, buch lieber abends das Atelier des Lumières mit seinen immersiven Projektionen.
Das Sortiment ist austauschbar, stark aufgeschlagen - und in einer Woche schon vergessen.
Stattdessen: Investier das Geld lieber in etwas, das du wirklich behältst: einen kleinen Kunstdruck aus einem guten Museumsshop (Musée d’Orsay oder Petit Palais) oder ein Vintage-Poster aus einer Buchhandlung rund um die Passage Jouffroy.
Viele dieser Touren hetzen an den Highlights vorbei, füllen die Zeit mit Klischee-Fotostopps und gehen dabei kaum auf Moreaus Werk ein.
Stattdessen: Mach das Museum auf eigene Faust (es ist überschaubar) und kombiniere es anschließend mit dem Musée de la Vie Romantique oder einem selbst geführten Bummel durch die Nouvelle Athènes - so wird daraus ein stimmiger kunsthistorischer Nachmittag.



